Der Literatur-Nobelpreis 2026 geht an Anne Carson "for her bold and inventive oeuvre that, in playful dialogue with the classical tradition, has created new forms for contemporary literature", so die Begründung der offiziellen Seite.

Dass sie auch als "Punk-Poetin" bezeichnet werde und ihre Auftritte ein Erlebnis seien, hebt hervor.
Der swr betont ihre "radikale Experimentierfreude" in ihren Werken, "die oft Elemente aus Lyrik, Essayistik und Belletristik vereinen und auf Themen und Geschichten aus der antiken griechischen und römischen Literatur" zurückgreifen, ergänzt die ((taz)

Die Shortlist des "Deutschen Buchpreises" wurde veröffentlich:
Bei tagesschau24 live finden sich Links zu Buchkritiken.

Den Georg-Büchner-Preis 2026 verlieh die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung an die Münchner Schriftstellerin Christine Wunnicke.

In der Begründung wird die "Verblüffungskraft dieses Œuvres, sein unbekümmerter Eigensinn, die unbeirrbare Arbeit eines Vierteljahrhunderts" hervorgehoben. Ihr Werk ermögliche "so einen entlarvenden Blick auf die europäische Wissenschafts- und Kolonialgeschichte, ohne dabei die Empathie für ihre Figuren zu verleugnen".
Einen Werküberblick findet man in der wikipedia, beim perlentaucher gibt es zusätzliche Informationen zu den einzelnen Werken.
Mit der Preisträgerin beschäftigen sich auch deutschlandfunkkultur und das literaturcafe.
Gewählt wurde auf Vorschlag von Yvonne: Philipp Oehmke. Schönwald.

Termin: ???
Ort: N.N.
Da ein Treffen vor den Ferien nicht mehr zu schaffen sein wird, können wir uns mit der Festlegung von Ort und Zeit noch gedulden.
Hier ging es zur Wahl der neuen Lektüre! Deadline war der 26. April.
Gewählt wurde:
Termin: Donnerstag, 2. Juli
Ort: Vikis Garten (bei geeignetem Wetter)
Und hier ein paar Links zu den vorgeschlagenen Werken:
Preisträgerin der Leipziger Buchmesse 2026 ist: Katerina Poladjan für ihren Roman "Goldstrand"


Nur 160 Seiten hat der Roman "Goldstrand", der vor der Geschichte Bulgariens in der katastrophalen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem verschachtelten Erzählkonstrukt die Geschichte einer Familie bis in die heutige Zeit verfolgt. "Von alldem erzählt Katerina Poladjan, ohne sich zu Kommentaren und Erklärungen hinreißen zu lassen. [...] Kein überflüssiges Wort, kein Satz, der nicht an der richtigen Stelle stünde", lobt deutschlandfunkkultur.de. "Und am Ende bleibt die Frage: Europa, was ist das überhaupt?"
Es sei nicht verschwiegen, dass es auch leise Kritik gibt. "komisch", aber auch "ermüdend" seien die Erzählungen der Hauptfigur Eli, quengelt Christian Mayer in der SZ vom 28. Oktober 2025 ein bisschen. Eine Kritik, die einem auch zunehmend in den zwei bis drei Absätzen umfassenden Einleitungen zu manchen SZ-Artikeln in den Sinn kommt.

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