Montag, 23. März 2026
Preisträgerin der Leipziger Buchmesse

Preisträgerin der Leipziger Buchmesse 2026 ist: Katerina Poladjan für ihren Roman "Goldstrand"

Foto: Francesco Gattoni (lizenzfrei)

Cover mit freundlicher Genehmigung der S. Fischer Verlage

Nur 160 Seiten hat der Roman "Goldstrand", der vor der Geschichte Bulgariens in der katastrophalen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem verschachtelten Erzählkonstrukt die Geschichte einer Familie bis in die heutige Zeit verfolgt. "Von alldem erzählt Katerina Poladjan, ohne sich zu Kommentaren und Erklärungen hinreißen zu lassen. [...] Kein überflüssiges Wort, kein Satz, der nicht an der richtigen Stelle stünde", lobt deutschlandfunkkultur.de. "Und am Ende bleibt die Frage: Europa, was ist das überhaupt?"

Es sei nicht verschwiegen, dass es auch leise Kritik gibt. "komisch", aber auch "ermüdend" seien die Erzählungen der Hauptfigur Eli, quengelt Christian Mayer in der SZ vom 28. Oktober 2025 ein bisschen. Eine Kritik, die einem auch zunehmend in den zwei bis drei Absätzen umfassenden Einleitungen zu manchen SZ-Artikeln in den Sinn kommt.





Rachel Khong im Literaturhaus
Rachel Khong liest am 2.7., um 19 Uhr, im Literaturhaus in München.

Fuzheado, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons




Montag, 2. März 2026
Preis der Leipziger Buchmesse - Shortlist

Auf der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse 2026 stehen

  • Helene Bukowski: „Wer möchte nicht im Leben bleiben“
  • Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“
  • Anja Kampmann: „Die Wut ist ein heller Stern“
  • Katerina Poladjan: „Goldstrand“
  • Elli Unruh: „Fische im Trüben“





Freitag, 13. Februar 2026
58. Treffen der Bookworms

Termin: Donnerstag, 16. April, 19:00 Uhr

Ort:Passaparola

Wir lesen:

  • Rachel Khong. Real Americans.
  • Gerne zusätzlich:
  • Dorothee Elmiger. Die Holländerinnen.

Cover mit freundlicher Genehmigung von Kiepenheuer&Witsch

"Als Leser:in rauscht man durch die Seiten. 'Real Americans' ist ein Roman, über den man als Leser:in nach der Lektüre sprechen möchte. So werden hier ganz viele interessante Themen angesprochen - es geht um die Geschichte Chinas, um Genforschung, aber auch um Identitätsssuche, um Familie und Gesellschaft. [...] Für alle, die Lust auf ein richtiges gutes, fesselndes und auch schlaues Buch haben", meint wdr2.

"What makes Americans 'real'? Is it our competitive drive? Our craving for wealth and status? Our insatiable quest for scientific advancement? Or is it — inevitably — the color of our skin and eyes?", fragt Aimee Liu 2024 in der Los Angeles Times. Tja, da kann sie sich jetzt vielleicht an ICE wenden. Und was macht Deutsche deutsch? Da fallen uns auch gleich ein paar Monster ein, die das sicher gerne beantworten würden.