Literaturnobelpreis 2018 und 2019
Olga Tokarczuk (Foto: Fryta 73 unter CC BY-SA 2.0)
Die Literaturnobelpreise gehen an Olga Tokarczuk (2018) und Peter Handke (2019).
Handke dürfte ja hinlänglich bekannt sein, Olga Tokarczuk weniger, obwohl vielfach ausgezeichnet.
Ihr Roman "Der Gesang der Fledermäuse" wurde von der FAZ rezensiert. Der Spiegel interviewte sie schon 2014. Der Deutschlandfunk hat sich 2016 ausführlicher mit der Autorin beschäftigt und berichtete bereits 2015, dass die PiS-Partei von ihrer Landsmännin ziemlich angepisst sei und sie Morddrohungen erhalten habe für ihre Aussage: „Ich denke, wir können hier von den Deutschen lernen. Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg dazu gezwungen, ihr Bild der Geschichte zu korrigieren.“
Über ihr neueste Veröffentlichung, den 1000-Seiten-Roman "Die Jakobsbücher", schreiben die Potsdamer Nachrichten: "Olga Tokarczuk hat ein wortgewaltiges Werk geschaffen, das viele Deutungsmöglichkeiten eröffnet und weit mehr ist, als ein historischer Roman."
Viele ihrer Werk wurden übrigens von Esther Kinsky übersetzt, die bereits am LFG gelesen hat.
Peter Handke
(Foto: Wild + Team Agentur - UNI Salzburg - unter: wikipedia.de - licence: CC BY-SA 2.0)

Bei Handke hat zeit-online schon was geahnt und sofort einen handkefertigten Artikel zum Nobelpreis rausgehauen. spiegel-online macht den beflissenen Leser mit Handkes besten Romanen und Erzählungen bekannt.
Und - jetzt heißt es tapfer sein - der Suhrkamp-Verlag entführt uns in den Peter-Handke-Kosmos. Weißt du, wieviel Sternlein stehen?