Auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2020 (pressefoto zu shortlist 2020 (jpg, 8,192 KB) ) weist Miri hin:
Leseproben gibt es in einem kleinen Band, der in vielen Buchhandlungen kostenlos aufliegt. Eine Pressemitteilung weist auf Hörbeispiele und Hörbücher hin: Hörproben der 20 Longlist-Titel sind abrufbar beim Podcast-Radio detektor.fm, online unter www.detektor.fm/deutscher-buchpreis und über die detektor.fm-App.
Seit dem 18. August präsentiert detektor.fm von Montag bis Freitag ab 11.30 Uhr und ab 16.30 Uhr jeweils einen nominierten Titel im moderierten Livestream. Die Hörproben zum Deutschen Buchpreis gibt es auch als Podcast. Auf den Plattformen Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify sind alle Audios direkt zu hören.
Zum ersten Mal stellt zudem der Podcast www.papierstaupodcast.de die 20 nominierten Titel vor. Das Podcast-Team bespricht die Romane ab dem 26. August 2020 in insgesamt sechs Terminen. Der Deutsche Buchpreis teilt Folgen des Podcasts über seine Social-Media-Kanäle.
Zu einigen nominierten Romane sind bereits Hörbücher erschienen – welche Titel das sind, ist abrufbar unter:
www.deutscher-buchpreis.de/news/eintrag/den-deutschen-buchpreis-im-ohr.
Außerdem werden die Longlist-Autor*innen mit Leseproben auf der Buchpreis-Seite in Videos vorgestellt. Die Preisverleihung ist am 12. Oktober live auf der Seite des Deutschen Buchpreises oder auf F...book zu sehen.
Bov Bjergs "Serpentinen" besprechen Zeit, deutschlandfunk oder faz. Mit Dorothee Elmigers "Aus der Zuckerfabrik" beschäftigt sich die SZ und der mdr. Der "Herzfaden" von Thomas Hettche wird von der Zeit oder auch von deutschlandfunkkultur weitergesponnen. Um Denis Ohdes "Streulicht" bemüht sich der Spiegel und die taz. Anne Webers "Annette, ein Heldinnenepos" rezensieren deutschlandfunkkultur und faz. Und zu Christine Wunnikes "Die Dame mit der bemalten Hand" äußern sich rbb-online und die SZ.
Kaum ist man ein paar Tage weg, geht es auf "bookworms" rund. Miri weist auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020 hin. Annette empfiehlt Jocelyne Saucier "Ein Leben mehr", den die SZ ein "Signalfeuer der Freiheit" nennt. Und Yvonne kennt endlich "Normal People", wenn auch nur aus der 12-teiligen Serie, die uns der mdr als "Juwel" und "beste Serie des Jahres" ans Herz legt (in Deutschland auf StarzPlay oder bestellen bei Du-weißt-schon-wer).
Die SZ bringt heute eine Rezension zu Deepa Anapparas Roman "Die Detektive vom Bhoot-Basar", der auf der Vorschlagsliste zum 43. Treffen stand. Der Roman erziele "seinen verstörenden Effekt mit ästhetischen Mitteln, indem er dem Leser diese brutale Welt so zeigt, wie ein Kind sie wahrnimmt. Das, was eigentlich geschieht, entsteht im Kopf des Lesers - und bleibt dort noch lange nach dem Ende dieser Geschichte."

Der Spiegel lobt, Anappara ringe "der im Kern tragischen Geschichte durch Jais kindlich-naiven und gleichzeitig naseweisen Erzählstil eine enorme Unmittelbarkeit und sogar eine komische Dimension ab, ohne allerdings eine Feelgood-Story daraus zu machen".
Für Minderheiten im Zirkel und solche, die sie verstehen lernen wollen! Wo anders als bei Men'sHealth? Nach dem Check mancher Begleittexte dieser Auswahl kann man die Besucher dieser Seite nur noch warnen: "Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate!" Zu "Eine Amerikanerin in Paris" von Elaine Dundy erfährt man:
Wir vermuten, auch Sie haben sich schon einmal gefragt, wieso Frauen dieses sagen und dann jenes tun. Nach dieser sprunghaft amüsanten Lektüre durch das Paris der 50er Jahre sind Sie nicht schlauer, aber Sie haben das nächste Mal vielleicht Nachsicht mit dem anderen Geschlecht, und wissen, der Grund für ihr Verhalten sind nicht notgedrungen Sie. Elaine Dundy liebt das Leben in Eine Amerikanerin in Paris und wir alle dürfen dabei sein. Nach dem Auslesen der Lektüre macht sie übrigens ein wunderbares Geschenk für Ihre Liebste, die Sie für diesen Tipp vermutlich noch mehr lieben wird.
Hausaufgabe: Textanalyse des letzten Satzes mit Interpretation. Zu Dantes "Göttlicher Komödie" übrigens ein schöner Überblick in der Welt.

Yvonne fand große Zustimmung für die Empfehlung von Laetitia Colombanis "Der Zopf". Der Spiegel urteilt: Der Roman "über die Schicksale dreier mutiger Frauen, war in Frankreich ein Renner. Ein feministisches Werk ist es trotzdem nicht."
Mit weitem Abstand gewählt wurde "Heimkehren" von Yaa Gyasi. Interviews mit ihr bringen die taz und der Spiegel. Auf Youtube kann man sich die Autorin mit Kommentaren zu ihrem Roman ansehen.

Die SZ widmet ihr keinen großen Beitrag, reiht sie aber unter "Autorinnen und Autoren des afroamerikanischen literarischen Erbes, die selbst längst Statuen verdient hätten" ein. Hier findet man einige weitere Titel zur Rassismus-Debatte.
Das ist eigentlich alles verdammt wenig für einen Roman, der schon 2017 erschien. Der Deutschlandfunk immerhin stellte in diesem Jahr fest: "„Heimkehren“ ist ein tief beeindruckendes und gleichzeitig federleichtes Stück Literatur geworden." Hart ins Gericht geht dagegen der "New Yorker": "Too often, however, Gyasi struggles to make the linked-story form suit her epic enterprise" ist dabei nicht die uncharmanteste Kritik. Die "Washington Post" hält dagegen: "Gyasi has found several of those suppressed people and given them voices that are truly captivating."
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